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Titelbezogene Förderung & Vermarktungsförderung Calls 44 und 45

Dank einer Budgeterhöhung seitens des Bundesministeriums für Kunst, Kultur öffentlicher Dienst und Sport um 420.000 auf insgesamt 1 Million Euro, einer Förderung durch die Stadt Wien/MA7 in erstmaliger Höhe von 250.000 Euro und den Finanzierungsbeiträgen der private partners (siehe "Über uns" auf der Website) steht dem Musikfonds für 2020 ein Budget in Höhe von 1,62 Millionen Euro zur Verfügung. Dies bedeutet eine Budgeterhöhung um 70% im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch können im Rahmen der Calls 44 und 45 erneut die titelbezogene Förderung sowie erstmals eine Vermarktungsförderung angeboten werden. Die nötigen Angaben zur Einreichung der neuen Vermarktungsförderung als Ergänzung zu einem Produktionsförderungsantrag werden über das Kalkulationsformular abgefragt.

Förderabrechnung

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Kann eine bereits abgelehnte Produktion erneut eingereicht werden?

Eine im Rahmen eines vergangenen Calls von der Jury abgelehnte Produktion kann erneut eingereicht werden, sofern sie sich in zumindest einem maßgeblichen Punkt (Demomaterial, Label, Vertrieb, Marketingkonzept, Vertriebskonzept,...) wesentlich von der abgelehnten Einreichungen unterscheidet und damit die Qualität einer Neueinreichung hat. Auf diese Änderungen ist im Einreichformular dezidiert hinzuweisen.

Ist die eingereichte Kostenkalkulation verbindlich? Was mache ich, wenn sich Kostenpositionen ändern?

Grundsätzlich ist die eingereichte Kalkulation bzw. sind die von der Jury akzeptierten Kostenhöhen abrechnungsrelevant. Im Falle der Förderung erhalten Sie ein entsprechendes Abrechnungsformular.

Wenn sich Produktionsteile insofern verändern, als sich dadurch der künstlerische Gesamtcharakter der eingereichten Produktion maßgeblich ändert (zB durch Wegfall eines Orchestereinsatzes, durch personelle Änderung beim Produzenten, bei den Musikern oä.), muss die Jury die Produktion hinsichtlich Ihrer neuen Ausrichtung nachbeurteilen. Dabei kann sie die ursprüngliche Förderhöhe bestätigen, reduzieren oder die Förderzusage zurückziehen.

Auch sind die Eigenleistungs- und Fremdleistungsanteile gemäß dem genannten Abrechnungsformular einzuhalten. Wenn Sie im Zuge der Produktion feststellen, dass es hierbei zu gröberen Verschiebungen (>5%) kommt, ist der Musikfonds umgehend zu informieren. Auch in diesem Fall hat ggf. eine Nachbeurteilung durch die Jury zu erfolgen.

Was passiert, wenn sich die Vertriebsstruktur meiner geförderten Produktion ändert?

Eine Änderung der Vertriebssituation ist dem Öst.Musikfonds unverzüglich mitzuteilen.

Ändert sich die Vertriebssituation einer geförderten Produktion, ist ein wesentlicher Bestandteil des Fördervertrags nicht mehr erfüllt. Wir müssen unsere Förderzusage zurückziehen, wenn vom Fördernehmer nicht binnen einer von uns gesetzten Frist (in der Regel 3 Monate) eine neue Plattenfirma/Vertriebspartner gefunden und uns mittels Verpflichtungserklärung nachgewiesen wird.

Ein entsprechendes Vermarktungs- und Vertriebskonzept für die neue Vertriebskonstellation ist ebenfalls bis zu diesem Termin nachzureichen. Die nachgereichten Unterlagen müssen von der Jury nachbeurteilt werden, dh im Falle einer negativen Juryberteilung gilt die Förderzusage ebenfalls als zurückgezogen, alle bisher überwiesenen Förderbeträge sind dann vertragsgemäß zurückzuerstatten.

Wo muss ich das Musikfonds-Logo vertragsgemäß anbringen?

Auf dem geförderten Tonträger (hinten, von außen sichtbar) sowie auf allen Werbemitteln (Inserate, Presseaussendungen, Website, Flyer, Kleber,…) der geförderten Produktion ist vertragsgemäß durch Logoabdruck auf die Förderung durch den Öst.Musikfonds hinzuweisen.

Bei reinen Digitalveröffentlichungen ist das Logo bei Vorhandensein von digitalen Booklets auf diesen - innen oder hinten - anzubringen. Ein Logoabdruck auf der Vorderseite eines Covers ist nicht notwendig. Auch bei reinen Digitalveröffentlichungen ist das Logo auf Werbemitteln (Inserate, Aussendungen, Website, Flyer ua.) anzubringen.

Das Musikfonds-Logo sowie die Verwendungshinweise finden sich unter "Einreichen/Downloads" auf unserer Website (bitte unbedingt das „gefördert durch…"-Logo verwenden).

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen eines Toursupports auf allen Werbemitteln zur Tournee (zusätzlich) das „gefördert durch den Toursupport"-Logo - zu finden unter toursupport.at/Downloads zu verwenden ist.

Wozu darf ich die Fördermittel verwenden, welche Informationspflichten habe ich gegenüber dem Öst.Musikfonds?

Der/die FörderungsempfängerIn hat die Förderungsmittel widmungsgemäß und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig zu verwalten und zu verwenden.

Er/sie hat über alle Einnahmen und Ausgaben des geförderten Vorhabens gesonderte Aufzeichnungen zu führen und diese dem Verein auf Anfrage zur Verfügung zu stellen.

Weiters hat er/sie den Verein zu Handen der Geschäftsführung unverzüglich über sämtliche Umstände schriftlich zu informieren, welche eine Abänderung der geplanten Produktionsdurchführung, des Terminplanes oder des vereinbarten Förderungszweckes zur Folge haben könnten, und weiters über solche Umstände, die die Durchführung verzögern oder verunmöglichen oder den Territorialeffekt herabsetzen könnten.

Darf der Öst.Musikfonds in meine Geschäftsunterlagen Einsicht nehmen?

Zur Überprüfung der widmungsgemäßen Verwendung der Fördermittel, hat der/die FörderungsempfängerIn der Geschäftsführung des Öst.Musikfonds die Einsichtnahme in alle notwendigen Geschäftsbücher, Belege oder Verträge sowie eine Besichtigung an Ort und Stelle zu gestatten und sämtliche erforderlichen Auskünfte zu erteilen.

Der Öst.Musikfonds kann vom Förderungsempfänger/von der Förderungsempfängerin bei Produktionsabschluss verpflichtend auch einen Bestätigungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers verlangen.

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