Verpflichtung des Fördernehmers

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Welche Unternehmen darf ich im Rahmen einer geförderten Produktion beauftragen?

Der/die FörderungsnehmerIn ist verpflichtet, bei allen beauftragten (Sub)Unternehmen das Vorhandensein der nötigen Gewerbeberechtigung(en) zu prüfen und im Rahmen der geförderten Produktion nur solche Unternehmen zu beschäftigen, die über die notwendige(n) Gewerbeberechtigung(en) verfügen

Wir weisen in diesem Zusammenhang insbesondere darauf hin, dass verrechnete Studioleistungen eine Tonstudio-Gewerbeberechtigung voraussetzen. Label- bzw. Verlagsgewerbescheine berechtigen nicht zum kommerziellen Betrieb eines Tonstudios.

Bis wann muss eine geförderte Produktion abgeschlossen bzw. veröffentlicht werden?

Der/die FörderungsnehmerIn ist zur Veröffentlichung bis spätestens zwei Jahre nach der Förderzusage verpflichtet.

Liegen ausreichend Gründe für eine Fristerstreckung vor,  kann der Öst.Musikfonds einer Fristerstreckung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist zustimmen.

Was passiert, wenn die Einreichunterlagen nicht vollständig sind?

Ist der Antrag unvollständig, werden Sie von uns aufgefordert, fehlende Angaben oder Unterlagen binnen einer Frist nachzureichen. Bei Nichteinhaltung dieser Frist gilt der Antrag als nicht eingebracht.

Kann ich auch einreichen, wenn ich noch keinen Vertrieb für meine Produktion habe?

Sollte für die eingereichte Produktion noch kein Vertrieb bzw. Vermarktungskonzept vorhanden sein, so kann die Jury in begründeten Ausnahmefällen eine bedingte Förderzusage vergeben.

Im Falle einer bedingten Zusage ist binnen einer gesetzten Frist (in der Regel ca. 3 Monate) ein Vertriebspartner zu finden und mittels Verpflichtungserklärung nachzuweisen, ein Vermarktungs- und Vertriebskonzept ist beizubringen. Dieses wird von der Jury nachbeurteilt, im Zuge der Nachbeurteilung kann die Förderzusage von der Jury fixiert bzw. bei Nichterfüllung der Förderkriterien zurückgezogen werden.

Können auch Kosten und Leistungen gefördert werden, die vor der Förderzuage angefallen bzw. erbracht worden sind?

Im Falle einer Förderzusage sind auch Kosten und Leistungen nachweisrelevant, die vor dem Aussprechen der Förderzusage erbracht worden sind, sofern dadurch das Subsidiaritätsprinzip nicht verletzt wird.

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